Biomasse

Biomasse

Unter Biomasse versteht man allgemein die gesamten, durch Pflanzen, Tiere und Menschen anfallenden oder erzeugten organischen Substanzen. Die größte Gruppe stellen die biogenen Festbrennstoffe dar. Zu ihnen zählen u.a. Scheitholz, Hackschnitzel und Sägemehl, aber auch Stroh, Reis- und Baumwollschalen, Olivenkerne oder Bagasse. Sie entstehen überwiegend als Abfälle in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der holzverarbeitenden Industrie.

Es besteht heute ein Konsens darüber, dass die angestrebten Klimaschutzziele der Europäischen Union nur durch Energie aus Biomasse und dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung erreicht werden können. Heute wird die energetische Nutzung biogener Feststoffe international in beinahe 100 Ländern mit entsprechenden politischen Rahmenbedingungen gefördert.

Die einfachste Möglichkeit der energetischen Nutzung biogener Feststoffe ist die Verbrennung. Die dabei entstehende Wärme kann entweder direkt als Heiz- und Prozesswärme genutzt werden. Bei großen Anlagen (über 5000 kW thermisch) kann zusätzlich eine Stromerzeugung durch Dampfturbinen sinnvoll sein. Es besteht aber enormer Bedarf an kleinen und kostengünstigen Heizkraftwerken im Leistungsbereich bis 50kW. Solche Biomasseheiz(kraft)werke können dezentral errichtet werden, sind unabhängig von den Wetterbedingungen und stellen eine äußerst umweltfreundliche Form der Energieversorgung dar.

Die Technologie von EN3 ermöglicht es, diesen Leistungsbereich wirtschaftlich zu erschließen und durch kleine, dezentrale Heizkraftwerke kostengünstig Strom und Wärme CO2-neutral zu erzeugen.